Im Stil der italienischen Renaissance konzipierten die Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden 1877 das Kunstgewerbemuseum Berlin. Der quadratische Grundriss mit einer Seitenlänge von rund 70 Metern umschließt einen Lichthof mit ca. 40 Metern Länge, 30 Metern Breite und einer Höhe von rund 26 Metern.
Nach seiner behutsamen Restaurierung in den 70er Jahren ist der Martin Gropius Bau heute eines der berühmtesten und schönsten Gebäude für temporäre Ausstellungen in Berlin, in unmittelbarer Nähe zum Potsdamer Platz.
weiterlesen ... Für die Ausstellung neoexpressiver Gemälde der 50er Jahre von u.a. Jackson Pollock wurde der Lichthof zu einer imposanten Gemäldegalerie umfunktioniert. Die Gliederung des Raumes, sowie die Flächen für die wichtigsten Kunstwerke entstanden durch Gipskarton verkleidete Wände aus unserem Bausystem. Aus diesem räumlichen Fachwerk erwuchs eine Dachkonstruktion, die den Lichthof zu den umlaufenden Galerien des ersten Geschosses abschloss. Die Konstruktion aus Stahlrohr und mattiertem Glas nahm die Form des eigentlichen Daches des Lichthofes auf und spiegelte sie als Zwischendecke über dem Erdgeschoss wider. Ein Segel als oberer Abschluss schützte die Ausstellung vor grellem Tageslicht und sorgte mit der Glasdachkonstruktion für eine ideale Ausleuchtung.
Projektdetails
Auftraggeber/Bauherr:
ZEITGEIST- Gesellschaft e.V., Berlin
Künstlerisches Konzept:
System 180:
Entwicklung, Realisierung, Produktion, Montage
Ort:
Realisiert:
1993
»Ein früher Höhepunkt in der Geschichte der Firma.«
Prof. Jürg Steiner
Architekt BDA

Entwurf und Planung

Realisierung

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