vom Ausstellungs- zum Möbelbau
Am Anfang stand eine einfach gute Idee des Architekten Jürg Steiner. 1981 galt es für die interne Transportlogistik im Lichthof des Martin-Gropius-Baus in Berlin eine besonders einfache und preiswerte Verbindungstechnik für Stahlrohre zu finden. Der Gedanke, umgeformte Stahlrohre zu verwenden, deren abgeflachte Enden mit einer einzigen Schraube verbunden werden, war geboren und wurde hier erstmalig erfolgreich umgesetzt.
In der Folge entstanden zunächst einige Möbel aus 28 mm Stahlrohren, die frühe Prototypen des heutigen System 180 sind.
1986 wurde zur Realisierung der von Jürg Steiner geplanten Ausstellungen die Museumstechnik GmbH gegründet. Damit begann der eigentliche Entwicklungs- und Optimierungsprozess des Systems. Dieser erfolgte zunächst in Schüben an konkreten Projekten, wie mit einem Messestand für das „Berliner Zimmer“ in Köln 1989 und setzte sich Anfang der Neunziger Jahre mit Ausstellungsprojekten in der Zitadelle Spandau, im Deutschen Historischen Museum und im Museum am Ostwall in Dortmund fort. Der große Clou des Systems, die Noppenverbindung der Systemrohre, entstand in dieser Zeit. |
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Nun wurde auch das „System Steiner“ wegen des zugrunde gelegten Moduls von 180 mm in „System 180“ umbenannt und in der Folge die System 180 GmbH für Entwicklung, Produktion und Vertrieb des Systems gegründet.
Seit 1999 produziert System 180 in eigenen Räumen in Berlin- Schöneberg. Die Schwerpunkte der Arbeit sind nun die Weiterentwicklung des Zubehörs zum Stahlrohrsystem, der Ausbau des Vertriebsnetzes und die Optimierung der Produktionsprozesse. Heute findet auf eigenem Werksgelände eine weitgehend industrialisierte Produktion des gereiften Möbelbausystems statt, das international erfolgreich vertrieben wird. |